Kleinstbürgschaft

Eine Bürgschaft ist keine Spende, sondern eine Absicherung für einen Kredit.

Warum braucht unsere Schule einen Kredit?

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Schulen in freier Trägerschaft erhalten in den ersten drei Jahren nach ihrer Gründung für die Beschulung ihrer Schüler:innen keine finanziellen Mittel vom Land Niedersachsen, dem die Pflicht zur Beschulung aller niedersächsischen Kinder obliegt.


Die Elternbeiträge genügen bei weitem nicht, die Betriebskosten einer Schule zu refinanzieren. Daher bedarf eine Schule in freier Trägerschaft zur Gründung einen Kredit, welcher die Betriebskosten für die ersten drei Jahre nach Gründung abdeckt.

Was ist eine Kleinstbürgschaft?

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Kredite zur Gründung freier Schulen vergibt bspw. die GLS Bank, eine sozial-ökologisch-verträglich arbeitende Bank, die aus den Kreisen einer Waldorfschulbewegung heraus gegründet wurde.

Jeder Kredit muss abgesichert sein. Da Schulgründungsvereine üblicherweise kein Kapital haben, hat sich die GLS Bank zur Absicherung der Schulgründungskredite das Instrument der Kleinstbürgschaften ausgedacht.

Dabei bürgen viele Menschen aus dem Kreise des Schulgründungsvereins für jeweils kleine Anteile der Kreditsumme und erklären sich bereit, im Falle der Insolvenz der Schule, einen anteiligen Betrag der Kreditsumme zurückzuzahlen. Die Bürgschaft läuft über 10 Jahre. Eine volle Kleinstbürgschaft umfasst 3000 Euro. 


Die Bank interpretiert die Vergabe der Bürgschaften als Zeichen des Vertrauens von Menschen in die Schule und den Verein.

Was erreichen wir durch Ihr Vertrauen?

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Durch Ihr Vertrauen in Form einer Bürgschaft können wir wichtige Kreditanteile abrufen. Damit können wir die Existenz und die Weiterentwicklung der Schule gewährleisten und u.a. die folgenden Kosten tragen:

  • Gehälter der Lernbegleiter:innen
  • Miete
  • Zusätzliche Klassenräume
  • Lernmaterial



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Ansonsten freuen wir uns auch sehr über eine Spende.